Zen – Zazen genauer – ist im wesentlichen eines: Sitzen. Absichtsloses Sitzen.
Bei aller intellektuellen Freude am Buddhismus oder den poetischen Zen-Geschichten – egal wie man es am Ende auch dreht und wendet – Fortschritte erzielt man unserer Erfahrung nach durch die Praxis des absichtslosen Sitzens.

Kein Streben nach Erleuchtung. Nur eine simple Übung. Einfach nur aufrecht Sitzen auf dem Meditationskissen und Atmen. Einatmen und Ausatmen.

Das ist alles.


Unterweisung im Za-Zen

Ein Zen-Schüler geht zu einem Zen-Meister, um endlich das Geheimnis des Zen zu erfahren. Er trägt dem Meister, der ruhig in der Zazenhaltung auf dem Boden sitzt, sein Anliegen vor und bittet diesen um Unterweisung. Der Meister hört ihm zu und weist ihn an, sich ebenfalls in der Zazenhaltung neben ihn zu setzen. Nachdem der Schüler einige Minuten ruhig sitzend neben dem Meister wartet, fängt er an unruhig zu werden. Schließlich schaut er den Meister fragend an, worauf dieser sich zu ihm umdreht und sagt “Nichts wird mehr passieren. Das ist alles.”

Arne und ich haben wie jeder Übende unsere Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge in den letzten Jahren gesammelt. Unsere Reise des Zen ist hier beschrieben. Viel Spaß beim Lesen!